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Gehet hin in alle Welt
von Thomas Gebhardt
Meine lieben Leser, ein neues Jahr hat begonnen. Manche
Menschen, auch Christen, gehen mit viel Optimismus in dieses neue Jahr. Doch die
Frage ist, dürfen wir optimistisch sein? Dazu gestattet mir ein paar Gedanken,
die wir schon in Gottes Wort finden.
Der Mensch, als Gott ihn schuf, hatte eine Aufgabe bekommen.
Die Bibel sagt: "Und Gott segnete sie (die Menschen) und sprach zu ihnen:
Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan
und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und
über al-les Lebendige, was auf Erden kriecht!" (1.Mose 1:28)
Als erstes lesen wir, dass Gott den Menschen segnete. Die
Menschen sollten also ihre Aufgaben, die vor ihnen lagen, als Gesegnete Gottes
tun. Meine Freunde, es ist sehr wichtig, aus welcher Position wir die Dinge
anpacken, die uns Gott geboten hat. Wir können es aus der Stellung des immer
Kämpfenden, des ewig Zweifelnden tun oder aber auch aus der Position des
Gesegneten. Auch im neuen Jahr können wir die Dinge, die vor uns liegen, aus
der Position des ewig Kämpfenden, des ewig Zweifelnden oder des Gesegneten
Gottes tun. Wir sollten immer daran denken, dass Gott uns segnete, bevor ER uns
losschickte um die Arbeit zu tun.
Die Arbeit, die uns Gott auftrug, können wir grob in drei
Gruppen fassen:
• Seid fruchtbar, mehret euch, füllet die Erde
• Macht euch die Erde untertan
• Herrscht über die Tiere
Die Menschheit hat in allen drei Punkten kläglich versagt.
Vor allem wir in Europa sind nicht mehr bereit, nach Gottes Gebot zu handeln.
Die Ehe, die Gott mit diesem Gesetz auch gestiftet hat, wird von vielen nicht
mehr geachtet und geschätzt. Ehescheidungen werden nicht mehr als schändliche
Sünde angesehen, sondern sind an der Tagesordnung. Anstatt sich zu vermehren,
wie es Gottes Wille war, wird heute vieles unternommen, um überhaupt keine
Kinder mehr zu bekommen. Abtreibungen sind ein Routineeingriff geworden und
werden nicht mehr als schwere Sünde gesehen. Homosexualität wird sogar vom
Gesetzgeber in vielen Ländern als eheähnliche Beziehung toleriert und
gefördert, was nach der Bibel eine vollkommene Unmöglichkeit ist. Alles Dinge,
die einfach dem ersten Punkt auf unserer Liste entgegenstehen und die
Beziehungen der Menschen und die Lebensqualität der Menschen nachhaltig
schädigen.
Begeben wir uns zum zweiten Punkt.: "Macht euch die Erde
untertan." Das ist eigentlich etwas positives. Wir dürfen und wir sollen
die Dinge, die uns die Erde bietet, nutzen, um unser Leben zu gestalten. Aber
was taten die Menschen? Anstatt sich die Erde untertan zu machen, beuteten sie
die Erde bis zum Letzten aus. Aus reiner Profitgier wurden immer mehr Wälder
abgeholzt, immer mehr die Umwelt geschädigt, immer mehr das Wasser verdorben,
die Luft verpestet. Man achtete nicht auf die Alarmsignale. Konferenzen, die
einberufen werden, werden von einigen Ländern regelrecht sabotiert, weil sie
nicht gewillt sind, die Erde zu erhalten, sondern nur an ihren Profit denken.
Und somit wird die Erde entgegen dem, was Gott wollte, immer mehr geschädigt.
Begeben wir uns zum dritten Punkt, so können wir dieselben
Erfahrungen machen wie beim zweiten Punkt. Gott wollte, dass wir
verantwortungsvoll über die Tiere herrschen. Wir aber haben die Artenvielfalt
immer mehr dezimiert und sind dabei, auch das natürliche Gleichgewicht der
Tiere immer mehr durcheinanderzubringen, weil wir rücksichtslos handeln und den
Tieren einerseits ihre natürliche Umwelt zerstören und sie andererseits
gewissenlos jagen. So haben wir auch in diesem Punkt vollkommen versagt.
Meine lieben Leser, der Mensch ist dabei sich und diese Erde
zu zerstören. Das finden wir schon in vielen Kapiteln der Bibel vorausgesagt.
Wenn ich also in das Jahr vor mir schaue, so habe ich nicht viel Hoffnung, dass
der Mensch vernünftiger wird. Naturkatastrophen, Kriege, Arbeitslosigkeit,
Terror werden also zunehmen. Die Not wird größer werden und immer mehr werden
zwei Gruppen von Menschen sichtbar werden. Die eine Gruppe wird mit der Welt
mitmachen. Unter ihnen wird es zwar auch solche geben, die die Gefahr erkennen,
aber schlussendlich nicht die Kraft haben, den Lauf der Dinge nachhaltig
aufzuhalten. Die andere Gruppe wird sich bereit machen dem Herrn JESUS zu
begegnen.
Meine lieben Freunde, der Herr JESUS ist unsere einzige
Hoffnung. Die Bibel sagt im Zusammenhang mit all den Dingen, die ich schon
anführte: "Wenn aber dieses zu geschehen anfängt, so richtet euch auf und
erhebet eure Häupter, weil eure Erlösung naht." (Lukas 21:28)
Wir als Christen haben also eine Hoffnung aus diesem ganzen
Schlammassel heraus erlöst zu werden. Deshalb will Gott, dass viele Menschen
anfangen dem Herrn JESUS nachzufolgen. Deshalb möchten wir auch die uns
verbleibende Zeit noch nutzen und das Evangelium allen Menschen bringen. Bei
dieser Arbeit wollen wir als Gemeinde immer daran denken, dass wir diese Aufgabe
tun, tun können, weil wir Gesegnete des Herrn sind. Der Herr hat uns gesegnet
und schickt uns hinaus in die Welt bis dass ER wiederkommt um Seine frohe
Botschaft zu verkündigen. ER ruft den Menschen durch uns zu: "Lasst Euch
versöhnen mit Gott!" (2.Korinther 5:20) ER ruft allen, die sich abmühen,
zu: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch
Ruhe geben!" (Matthäus 11:28)
Mein Gebet ist, dass viele diesen Ruf hören und kommen um
bei dem Herrn JESUS Ruhe und Frieden auch im Jahr 2006 zu finden.
In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes neues Jahr! AMEN!
Euer Thomas Gebhardt
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