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Liebe Geschwister und Freunde, wenn man
so die Bibel studiert, ernstlich studiert, fallen einen so allerhand
Dinge auf. Manches ist in den Gemeinden des Herrn ganz
selbstverständlich geworden, was wir nicht in der Bibel finden.
Einiges steht sogar im Gegensatz zu dem Willen Gottes. Es ist
wunderbar wenn es Jesus gelingt uns immer auf dem richtigen Weg zu
halten. Diese Predigt sollte deshalb nicht als Kritik, sondern als
Hilfe verstanden werden! Mir ist bewusst das ich mit dieser Predigt
wieder ein "heißes Eisen" anfasse, aber alle
aufrichtigen Kinder Gottes werden es verstehen.
Ich bin niemand der Euch versucht nach
dem was Eure Ohren hören wollen zu reden. Gott hat mich in
seinen Dienst gerufen und IHM möchte ich dienen und gefallen! So
wird jeder der geistlich ist, gerade in dieser Zeit erkennen, dass
der Herr Jesus zu uns reden möchte und wir Botschafter an
Christi statt sein sollen. Wir alle, wir alle die wir zum Leib
Christi gehören wollen sind von dieser Frage "e.V." ja
oder nein betroffen. Wir müssen erkennen das durch falsches
Handeln und Denken der ganze Leib leidet. Die Bibel sagt: Und wenn
ein Glied leidet, so leiden alle anderen Glieder mit; oder wenn ein
Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit.
(1.Korinther 12:26). Unser Herr Jesus möge Dir helfen seinen
Willen zu verstehen.
Als ich noch Ältester einer
Gemeindeorganisation in Deutschland und Vorstandsmitglied des e.V.'s
dieser Gemeinde war, musste ich mich als ordinierter Pastor einige
male damit beschäftigen über Menschen zu befinden ob sie
aus der Gemeinde getan werden sollten, oder ob sie als Älteste
eingesetzt werden sollten, oder ob ihnen eine Lizenz als Pastor
gegeben werden sollte oder ob sie ordiniert werden sollten. Ich
machte mir diese Aufgaben nie einfach, sondern ich wollte nach Gottes
Willen handeln. Was aber ausgehandelt wurde war in den meisten Fällen
ein Kompromiss.
Geschwister Kompromisse machen mich
krank! Gott kennt keine Kompromisse! Der Diakon in dessen Gemeinde
ich mich bekehrte lehrte uns eines ganz eindringlich: "Sei ganz
SEIN, oder lass es ganz sein!" Dieser Satz prägt bis heute
mein Leben! Deshalb stellte ich mir auch nach solchen Ältestentreffen
immer die Frage: sind Kompromisse vom Wort Gottes her zu vertreten?
Wenn ich dann in Gottes Wort forschte führte das dazu, dass ich
Dinge, die uns in Bezug auf Gemeinde und deren Führung gelehrt
worden nicht in Gottes Wort fand. Nach etlichen Briefen an die
Missionare wurde mir zu verstehen gegeben das die Satzungen der
Gemeinde dies und jenes sagen und ich deshalb bitte ruhig zu sein
hätte. Die Missionare der Hauptgemeinde teilte mir mit, dass sie
meine Reaktion nicht verstehen und akzeptieren könnten.
Daraufhin legte ich alle meine Ämter in der Gemeinde nieder.
Dies brachte mich dazu noch intensiver den Herrn zu suchen und die
Frage zu stellen, was ist Gottes Wille im Bezug auf die Gemeinde und
die Gemeindeleitung.
Ob Du es wahr haben willst oder nicht,
wenn Du einem e.V. oder einer KdöR angehörst, wie übrigens
die meisten Kirchen und Gemeinden in Deutschland, gilt für Deine
Gemeinde das Bürgerliche Gesetzbuch! Hier stellt sich schon die
Frage, kann für eine Gemeinde des lebendigen Gottes die
Grundlage das Bürgerliche Gesetzbuch sein? Ich sage ganz klar,
NEIN!
Die Grundlage meines Lebens in der
Gemeinde ist das göttliche Gesetzbuch, die Bibel! In wichtigen
Punkten gehen das Bürgerliche Gesetzbuch und das Göttliche
Gesetzbuch weit auseinander. Lasst uns hierzu im folgenden anhand des
Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB Paragraph 21 bis 79) einige
Punkte, die jeden eingetragenen Verein betreffen, im Lichte des
Wortes Gottes betrachten.
Der e. V. ist eine fiktive, durch
das Bürgerliche Gesetzbuch (weltliches Recht) juristische Person
(künstlich geschaffene Person), die rechtlich nicht mit den
Vereinsmitgliedern identisch ist, sondern selbständig, d. h. mit
eigenen Rechten und Pflichten, existiert. Der e.V. wird vom Finanzamt
gefördert (z. B. Steuervorteile), wenn er anerkannt staatliche
Interessen verfolgt.
Der e.V. ist somit eine Art Körperschaft
des bürgerlichen Rechts und hat entsprechend der Gesetzgebung
auch Vereinsorgane (Paragraph 32), wie den 'Vorstand' und die
'Mitgliederversammlung'. Diese 'Organe' sind vorgeschrieben. Der
Vorstand ist der 'gesetzliche Vertreter' des Vereins (das bedeutet,
daß dieser die Rechte und Pflichten des Vereins, festlegt und
wahrnimmt. Das bedeutet die Gesetzlichen Vertreter üben immer
eine Vormundschaft über andere aus. Die Mitglieder des e.V.
werden nach Gesetz vom Vorstand des e.V. also bevormundet. Der
Vorstand wird wiederum durch die Mitglieder ein- bzw. abgesetzt.
Sobald eine Gemeinde, rechtlich als e.V. anerkannt werden will, muß
eine demokratische Weltanschauung in dieser Gemeinde herrschen,
andernfalls ihr die rechtliche Anerkennung als e. V. nicht möglich.
Darüber hinaus werden nur solche Vereine als gemeinnützig
anerkannt, mit deren Zielen sich die Welt identifizieren kann. Der
Vereinszweck einer christlichen Gemeinde muss, laut Gesetz, immer so
sein, das sie den Willen und die Interessen des Staates entgegenkommt
und diese vertritt.
Liebe Geschwister, in der Gemeinde des
lebendigen Gottes muss es immer um den Willen des HERRN JESUS
CHRISTUS gehen (Matthäus 28:20). JESUS und die Welt haben nichts
gemeinsam! Die Gemeinde kann und darf ihre Interessen nicht den vom
Staat vorgegebenen Interessen anpassen, auch wenn es vielleicht heute
in einigen Punkten Übereinstimmungen zwischen dem was Gott will
und dem was der Staat will gibt, ist es unnütz und töricht
durch ein Gesetz sich an den Staat zu binden. Der Staat als weltliche
Einrichtung hat grundsätzlich andere Ziele wie die Gemeinde.
Deshalb ist es unehrlich als Gemeinde so zu tun als ob wir die Ziele
des Staates verfolgen und gutheißen würden. Ganz das
Gegenteil ist der Fall! Viele Dinge des Staates sind von der Gemeinde
des Herrn JESUS eindeutig abzulehen! Können wir wirklich als
Gemeinde Homosexualität, Abtreibung, Ehe auf Zeit, einen
vollkommen gegen die Bibel gerichteten Schulunterricht unserer Kinder
gutheißen und fördern? Nein niemals! Im Gegenteil wir
müssen alles tun damit sich diese Grausamen Zustände
ändern.
Liebe Geschwister, unser HERR JESUS will nicht,
dass ein Bruder über andere Geschwister herrscht. Der Herr JESUS
hat seinen Jüngern eindeutig gesagt: Er aber sprach zu ihnen:
Die Könige der Nationen herrschen über dieselben, und die
Gewalt über sie üben werden Wohltäter genannt: Ihr
aber nicht also; sondern der Größte unter euch sei wie der
Jüngste, und der Leiter wie der Dienende. (Lukas 22:25-26). Wie
wir gesehen haben ist in einem e.V. der Vereinsvorstand immer der
'gesetzlicher Vertreter' der Mitglieder und übt, gemäß
dem Gesetz, weltliche Macht aus und herrscht über die
Vereinsmitglieder. Der Vorstand wurde ja gerade deshalb von den
Mitgliedern gewählt! Meine Frage ist, darf ein Vorstand, gemäß
der Bibel, überhaupt von den Mitgliedern gewählt werden?
Wieder muss ich sagen eindeutig NEIN!
Wir müssen uns ehe wir noch auf etliche andere Punkte zu
sprechen kommen darüber auch im klaren sein, das es
ausgeschlossen ist, eine weltliche Herrschaftsstruktur in der
Gemeinde einzuführen, ohne dass dadurch die Welt, mit ihren
ganzen abscheulichen Dingen, in die Gemeinde gebracht wird und dann
auch in der Gemeinde die Herrschaft übernimmt.
Es ist
nichts neues, dass gerade die Ungeistlichsten im Volk Gottes stets
nach einer gewissen Macht trachten. Wenn der Herr die Menschen prüfte
und das Volk Gottes vollkommen ohne Vertrauen Gott gegenüber
war, dann wollten sie wenigstens weltliche Macht und Einfluss! Das
ist eine alte Geschichte. Durch die Jahrtausende können wir das
im Volk Gottes beobachten. Schon nach dem Auszug Israels aus Ägypten
heißt es: Und alle Kinder Israels murrten wider Mose und wider
Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: O wären wir doch
im Lande Ägypten gestorben, oder wären wir doch in dieser
Wüste gestorben! Und warum bringt uns JAHWE in dieses Land, daß
wir durchs Schwert fallen und unsere Weiber und unsere Kindlein zur
Beute werden? Wäre es nicht besser für uns, nach Ägypten
zurückzukehren? Und sie Sprachen einer zum anderen: Laßt
uns ein Haupt über uns setzen und nach Ägypten
zurückkehren. (4.Mose 14:2-4).
Das Haupt, den Führer, den Gott
dem Volk gegeben hatte, wollten sie nicht mehr haben; denn er führte
sie so, wie Gott es wollte und nicht wie die weltliche Mächte es
für richtig hielten. Dieser Weg aber gefiehl dem Volk Gottes so
gar nicht! Es ist wie heute! Da werden Neulinge in den Dienst
eingesetzt und alte erfahrene Prediger und Pastoren nur weil sie
Gottes Weg kompromisslos verkündigen zur Seite gesetzt. Da
werden unerfahrene zu Ältesten ernannt ohne den Herrn überhaupt
gefragt zu haben. Meine lieben treuen Geschwister, die Ihr den Herrn
von ganzem Herzen liebt und vertraut: JESUS CHRISTUS ist der von GOTT
gegebene Führer, der mit SEINEN Geboten, von menschlicher Seite
betrachtet, fast Menschenunmögliches verlangt, indem er von
SEINEN Nachfolgern fordert, dass sie den Willen des VATERS tun
sollen.
Die bösen, weil ungläubigen,
Kundschafter, leider heute wie damals in der Überzahl, (die
Leiter der einzelnen Gemeinden) behaupten, das von Gott verheißene
Land einzunehmen (für unsere heutige Zeit: den Willen unseres
himmlischen VATERS wirklich zu praktizieren) sei unmachbar. Sie haben
menschlich gesehen recht. Auch die bösen und ungläubigen
Kundschafter damals hatten recht; ohne die völlige und
bedingungslose Nachfolge geht es nicht (4.Mose 32:11-12; 1.Johannes
2:29;1.Johannes 3:7). Aber anstatt Buße zu tun und den HERRN
JESUS zu fragen was zu tun ist, wird sich das Volk Gottes auch heute
sehr schnell einig einen Führer zu wählen, sich selbst ein
Haupt zu wählen, das ihnen das Weiterleben in Ägypten, wie
vor dem Auszug, ermöglicht.
Liebe Geschwister ob wir das gerne
hören oder nicht, alle werden sie in der Wüste umkommen!
Nicht nur die Führer sondern, wie schrecklich, auch das Volk!
Nur zwei wurden von vielen tausenden gerettet. Josua und Kaleb
durften das verheißene Land betreten und einnehmen. Sie waren
die einzigen die Gott vertrauten. Die Bibel verspricht uns für
die Zeit des Endes nicht eine bessere sondern eine schlechtere Zeit.
Deshalb müssen wir aufpassen was wir machen, welchen Weg wir
gehen!
Liebe Geschwister, im e.V. bin ich gezwungen, vom Staat
gezwungen, mir selbst ein Haupt zu wählen. Ich bin gezwungen
eine Leitung zu wählen die sich nicht mehr leiten lässt
durch den heiligen Geist sondern durch das Bürgerliche
Gesetzbuch. Das bringt aber die Gemeinde durch das Praktizieren
heidnischer weltlicher Herrschaftsprinzipien unter die Herrschaft des
Fürsten dieser Welt. Immer wenn wir uns selber ein Haupt wählen
was dem Gesetzen dieser Welt verpflichtet ist, bekunden wir damit
dass wir zurück nach "Ägypten" wollen.
Einer
der Hauptgründe warum Gemeinden unbedingt als "gemeinnützig
anerkannten Vereine" eingetragen werden wollen ist, dass sie dem
Spender eine Quittung über den gespendeten Betrag ausstellen
kann, damit dieser die Spende bei der Einkommenssteuererklärung
geltend machen kann und so der Spender weniger Steuer zu bezahlen
hat. Doch was sagt JESUS dazu? Wir lesen in Matthäus 6:1-4:
Habet acht, daß ihr euer Almosen (eure Spenden) nicht gebet vor
den Menschen, um von ihnen gesehen zu werden; wenn aber nicht , so
habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist......Du
aber, wenn du Almosen (Spenden) gibst, so laß deine Linke nicht
wissen, was deine Rechte tut; damit dein Almosen (deine Spenden) im
Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir
vergelten.
Es tut mir leid meine lieben
Geschwister, wer Spendenquittungen sammelt, um sie dann dem Finanzamt
vorzulegen, der handelt klar gegen das zitierte Gebot des HERRN JESUS
und erhält demzufolge den Lohn für seine Spende von den
Menschen. Er wird geehrt vom Verein, bekommt sogar Geld vom
Finanzamt, aber bei Gott wird seiner Spende nicht gedacht (Matthäus
6:2).
Liebe Geschwister, zum Schluß kommend ist das
Problem e.V. von der Bibel her betrachtet eine sehr einfache Sache.
Die Bibel kennt nur eine einzige Körperschaft, nämlich den
Leib CHRISTI, dessen Haupt JESUS selber ist. Somit ist jede andere
Körperschaft eine weltliche Nachahmung des Leibes CHRISTI. Eine
Organisation, wie auch immer geartet und verwaltet, kann nie einen
Organismus und der Leib CHRISTI ist ein Organismus, ersetzen.
Eine Organisation die unter Staatlichen
Auflagen, Zwängen und Kontrollen steht kann biblisch nur als die
großen Hure und ihre Töchter betrachtet werden. Es ist
deshalb auch ganz selbstverständlich und folgerichtig, dass sich
die Gründung eines e.V. fast immer als der Einstieg in eine
größere Religionshierarchie erweist die dann beim genauen
hinsehen in der Ökumene gipfelt. Eindeutig ist aber die Ökumene
Teil der großen Hure. GOTT Wort spricht jedoch: Gehet aus ihr
hinaus, MEIN Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden
mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren
Plagen. (Offenbarung 18:4).
Im Alten Testament warnt uns
Jesaja: Wehe den widerspenstigen Kindern, spricht der HERR, welche
Pläne ausführen, aber nicht von MIR aus, und Bündnisse
schließen, aber nicht nach meinem Geiste, um Sünde auf
Sünde zu häufen; die hingehen, um nach Ägypten hinabzuziehen. - aber meinen Mund haben sie nicht befragt - um sich
zu flüchten unter den Schutz des Pharao und Zuflucht zu suchen
unter dem Schatten Ägyptens! Und der Schutz des Pharao wird euch
zur Schmach werden, und die Zuflucht unter dem Schatten Ägyptens
zur Schande.... Denn umsonst und vergebens wird Ägypten helfen.
Darum nenne ich dieses: Großtuer, die still sitzen. Geh nun
hin, schreibe es vor ihnen auf eine Tafel und zeichne es in ein Buch
ein; und es bleibe für die zukünftige Zeit, auf immer bis
in Ewigkeit. Denn es ist ein widerspenstiges Volk, betrügerische
Kinder, Kinder, die das Gesetz des HERRN nicht hören wollen
(Jesaja 30:1-3; Jesaja 30:7-9).
Meine allerliebsten
Geschwister, wir wollen und dürfen uns nicht mit der Welt
verbinden. Wir müssen in allen Dingen auf den HERRN JESUS
vertrauen. Wir brauchen Gemeinden in Deutschland, denn die Ernte ist
reif und muss eingebracht werden! Wir haben es mit mehreren Problemen
zu tun. Zum einen ist da die Ernte, die reif ist! Dann sind die
Arbeiter die fehlen. Und dann gibt es Arbeiter die die Fülle der
Ernte erkannt haben, aber sich nur damit beschäftigen ihren
Scheuen abzureisen um größere, schönere, attraktivere
zu bauen. Sich viele Gedanken machen und sich schließlich
verbinden auf irgendeine Weise mit der Welt. Die Folge ist, die Welt
wird in ihre Gemeinden hineinkommen und irgendwann werden diese
Arbeiter umkommen und mit ihnen die ganze Ernte!
Und dann gibt es noch einige und ich
sage mit Absicht wenige Arbeiter die sammeln die Ernte so ein wie der
Herr es will! Ihre Gemeinden vermischen sich nicht mit dem Staat sie
wählen keine Pastoren und Älteste und sie nehmen auch
niemanden in ihre Gemeinde auf, sondern der Herr setzt in die
Gemeinde Älteste, Pastoren, Evangelisten, Lehrer usw. und der
Herr tut hinzu welche gerettet werden sollen! Eine Gemeinde die nicht
von Menschen sondern vom Herrn geleitet und gebaut wird! AMEN, das
ist der Wille Gottes! Solch eine Gemeinde wird sich nicht der Welt
anpassen sondern voller Freude der Apostel Lehre folgen und solch
eine Gemeinde wird, weil sie auf den Herrn vertrauen das verheißene
Land erreichen. Ihre Kraft kann klein sein aber der Herr wird für
sie streiten!
Bruder Schwester unser Heiland JESUS
CHRISTUS hat Dich in so eine Gemeinde gerufen! Mach Dich auf verlass
die große Hure und ihre Töchter und lass Dich einreihen
von Gott in seinen Bau in seinen Leib in seine Gemeinde!
E.V.
ja oder nein? Nein, weil wir nicht Sklaven der Menschen werden
sollen, sondern Knechte Gottes, Kinder Gottes sein sollen. Nein, weil
wir nicht abhängig sein sollen von dieser Welt sondern unser
ganzes Vertrauen auf Gott setzen sollen!
Friede mit Euch Br.
Thomas Gebhardt
Liebe
Geschwister im Herrn, in letzter Zeit bin ich oft gefragt wurden, ob
eine Gemeinde sich unbedingt als ein eingetragener Verein (e.V.)
registrieren lassen muss. Immer wieder wird diese Behauptung
aufgestellt. Doch diese Behauptung ist falsch. Im Folgenden gebe ich
Euch die rechtlichen Einzelheiten wieder die ich vom Gericht bekam.
Hier die rechtsverbindliche Auskunft:
Ein Verein
ist:
ein
freiwilliger Zusammenschluss mehrerer Personen
der
auf Dauer angelegt ist
einen
gemeinsamen Zweck verfolgt
nach
außen durch einen Vorstand (Bevollmächtigte) vertreten
wird
unabhängig
vom Wechsel seiner Mitglieder besteht
Nicht
eingetragene Vereine
was
folgende Abweichung vom e.V. zur Folge hat:
Wer
im Namen des Vereins einen Vertrag abschließt haftet
persönlich für die Erfüllung.
Für
Verbindlichkeiten haften grundsätzlich alle Mitglieder des
Vereins
nicht
rechtsfähige Vereine können keine Grundstücke
besitzen (bzw. kaufen)
die
Gerichte lassen auch größere Schenkungen an den Verein
zu, was zur Folge hat, dass dem Verein ein Gebäude geschenkt
werden kann und somit Besitzer eines Gebäudes
(oder Grundstücks) wird.
Als
nichteingetragener Verein ist es nicht möglich Klage zu
erheben. (Privatklage des einzelnen Mitglieds (oder eines
Vorstandes) in Vereinssachen ist möglich)
Im
übrigen darf auch ein nichteingetragener Verein mit Namen (z.B.
"Apostolische Pfingstgemeinde") auftreten und Werbung in
Schaukästen, mit Handzetteln, Plakaten usw. machen.
Bis
hierhin die Auskunft des Gerichtes welches mich wegen der
finanziellen Dinge an das Finanzamt verwies um dort weitere
Informationen zu erhalten.
Auskunft
des Finanzamtes:
Sowohl der eingetragene als auch der
nicht eingetragene Verein können die Gemeinnützigkeit
erlangen. Voraussetzung ist das der Verein gemäß seiner
Satzung, als auch tatsächlich, gemeinnützige Zwecke
verfolgt (z.B. Gemeindearbeit). Allerdings ist der Verein
verpflichtet, alle drei Jahre die Voraussetzungen der
Gemeinnützigkeit vom Finanzamt überprüfen zu lassen.
(Wir machen das nicht)
Auch ein Nichteingetragener Verein hat
eine ordenliche Buchführung zu erstellen. Das heißt die
Einnahmen und Ausgaben sind zu dokumentieren. Dies beinhaltet auch
ein eigenes Konto für den nichteingetragenen Verein. Da dies bei
einen nicht eingetragenen Verein nicht so ohne weiteres möglich
ist, muss das Konto auf eine natürliche Person lauten.
Es
ist ratsam das (in Fall einer Gemeinde) die Ältesten (die
Ältesten sind auch der Vorstand der Gemeinde) einen
schriftlichen Entschluss fassen, dass das Konto des Vereins (Bank,
BLZ, Kto.-Nr) von Herrn/Frau xyz geführt wird und auf dessen
Namen lautet. (anders geht es gar nicht) Und das alle Ein- und
Ausgänge allein für den Verein getätigt werden dürfen.
Sowohl der Kontoinhaber wie die Ältesten (Als Vorstand)
unterschreiben diesen Entschluss.
Der Kontobesitzer xyz
unterschreibt eine Abtretungserklärung, dass die Umsätze
auf dem Konto (Bank, BLZ, Kto.-Nr.) allein dem Verein zu Gute kommen
und zu Lasten gehen.
Dies dient dem Finanzamt und anderen
Behörden als rechtsgültige Erklärung dass die Gelder
des Kontos nicht dem Beitzer des Kontos zu gute kommen sondern dem
Verein in unserem Fall der Gemeinde.
Natürlich darf
auch ein nichteigetragener Verein Spenden einnehmen. Ist die
Gemeinnützigkeit nicht gegeben so kann der Verein eine Quittung
aber keine Spendenbescheinigung ausstellen. Alle Spenden dürfen
nur für Dinge die in der Satzung stehen verwendet werden. (Also
sich nicht selber zu sehr begrenzen).
Macht der
nichteingetragene Verein Umsätze, das bedeutet Geldbewegungen
durch Handel usw. so dürfen die Umsätze aus diesen
Tätigkeiten pro Jahr nicht über 17500 € liegen und der
Gewinn aus diesen Tätigkeiten nicht über 3848 €
liegen.
Sollten Umsätze und oder Gewinn höher
liegen so muss man sich mit dem Finanzamt in Verbindung setzen und
auch Steuern zahlen.
Dazu ist zu sagen, z.B. Die Teestube in
unserer Gemeinde ist kein Gewerbe im Sinne des Steuerrechts, sondern
eine Gemeindeveranstaltung. Bzw. eine Hilfe für auch Arme und
Obdachlose demnach Satzungsgemäß und somit kein Betrieb
der Umsätze im Sinne des Steuerrechts oder Gewinn im Sinne des
Steuerrechts macht und machen darf. Den Erlös bzw. den Verlust
aus dieser Arbeit trägt die Gemeinde.
Kurz gesagt:
Wenn
eine Gemeinde (nichteigetragener Verein) Gelder ein- und ausgibt die
im Sinne der Vereinsrichtlinien sind, eine ordentliche Buchführung
hat und ein eigenes Konto hat und kein Gewerbe betreibt, brauchen die
Unterlagen nicht einmal ans Finanzamt gegeben zu werden.
Erst
wenn der nichteigetragene Verein die Gemeinnützigkeit beantragt,
oder durch Gewerbliche Arbeit Umsätze über 17500 €
oder Gewinne über 3848 € erzielt, muss das dem Finanzamt
gemeldet werden.
Soweit
die Aussagen des Registrierungsgerichts und des Finanzamtes. Ich
hoffe ich konnte allen damit etwas helfen. Im übrigen gibt es
bei Gericht Broschüren die auch dieses Thema beinhalten.
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